Antriebslos

Seit Tagen fühle ich mich so bleiernd schwer. Nichts kann mich motivieren. Ich sitze einfach meine Zeit ab und warte das der Tag endlich zuende geht. Dann wartet zwar der nächste aber erstmal schlafen. Nichts fühlen, nichts spüren, nichts bemerken. Ich hasse diesen Zustand so sehr aber es gelingt mir einfach nicht rauszukommen. Die letzten Wochen hatte ich alles so gut im Griff und jetzt wieder dieses Loch. Sicherlich hat es mit der Trennung zu tun aber ich will nicht das es mich so aus der Bahn wirft. Ich möchte wenigstens den Tag gut rumgekommen können. Diese Lethargie macht mich fertig.

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Es soll bitte aufhören

Warum fällt es mir nur so unendlich schwer ihn loszulassen. Gestern wurde ich wieder schwach und habe ihn angeschrieben. Er schreibt zwar ich würde ihm fehlen aber an den feinen Nuancen merke ich, dass ich ihm völlig egal bin. Und trotzdem oder gerade deshalb tut es so weh. Und das kleine Kind in mir versteht mal wieder nicht, warum ich nicht geliebt werden kann. Gerade wo mir der andere Mensch doch so wichtig ist. Wie kann mir jemand so wichtig sein und ich ihm gleichzeitig so gleichgültig. Ich glaube das ist der alte Konflikt der da in mir rebelliert und der sich so sehr wünscht das es doch bitte anders sein möge. Und auch wenn der Kopf versteht, das es zwei unterschiedliche Dinge sind und das er nur eine Spiegelung alter Erinnerungen ist, kann das Gefühl es nicht begreifen und verzweifelt. Ich hoffe ich schaffe diesen inneren Kampf zu verlassen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Ich hoffe so sehr das mein Gefühl versteht das es keinen Sinn macht daran zu klammern. Es kostet so wahnsinnig viel Energie und es tut so unheimlich weh. 😦

Und auch das interessiert ihn nicht … so wie es damals meinen Eltern egal war, wie es mir mit all dem ergangen ist.

Wie konnte ich nur

Du hintergehst Deine Frau und deine kleine süße Tochter… wie konnte ich da nur jemals glauben das ich dir mehr wert sein könnte?! Das du überhaupt eine Familie hast, erfuhr ich erst viel später. Alles was du mir erzählt hast, waren Lügen und sie haben wohl auch nie aufgehört.

Und trotzdem… fehlst du mir … auch wenn mein Verstand weiß dass das nicht wahr ist, so sehnt sich das Herz danach, noch einmal glauben zu können, dass du es ernst mit mir gemeint hast.

Wenn es dunkel und leise wird …

… dann kommen die Gefühle und sie überschwemmen mich. Es tut so weh. Festzustellen das ich ihm nichts bedeute. Das ich ihm gleichgültig bin und er vermutlich eh eine andere hat. Das die kurze aber intensive Zeit bei ihm keine Spuren hinterlassen hat. Alles leere Phrasen und ich bin auf jede einzelne hereingefallen. Habe mich emotional eingelassen, wollte so unbedingt glauben, was er sagte. Er fehlt mir so sehr.

Trotzdem vermisse ich Dich

Aber vermisse ich ihn oder vielmehr das was ich glaubte bei ihm zu haben.

Mein Kopf weiß dass er nicht gut für mich ist. Unzählige viele lügen und leere Versprechungen und die damit verbundenen Enttäuschungen… wie oft habe ich wegen ihm geweint. Es ist gut das ich ein Schlussstrich gezogen habe, aber mein Herz sehnt sich trotzdem nach den wenigen lieben Momenten die es auch gab. Es wird vorbei gehen aber im Moment ist es echt schwierig. Ablenkung hilft und nicht darüber nachdenken bzw nicht hinfühlen… dahin wo ich ihn so sehr vermisse und mich nach ihm sehne.

Das er nicht kämpft tut auch weh. Das er wortlos einfach weg ist. Vermutlich hat eine andere. Noch vor einer Woche sagte er noch er wäre gerne mit mir zusammen.. um dann aber wieder zu verschwinden.

Mögen die Gefühle endlich verstehen, was der Verstand längst verstanden hat. 😦

Schmerz

Viel zu lange nicht geschrieben… viel zu lange geglaubt das ich alles im Griff hätte. Dabei war das nicht schreiben wollen auch nur ein Symptom dafür mich nicht den inneren Monstern stellen zu wollen.

Aber jetzt zerreißt es mich innerlich und all der Dreck den ich unter den Seelenteppich gekehrt habe, schwemmt sich an die Oberfläche und greift nach mir… überschwemmt mich und es sticht und piekst und es fühlt sich wie eine verfluchte entzündete riesen Wunde in mir an. Ich hoffe es hört wieder auf… all die Enttäuschungen der letzten Wochen… all die lügen, die eigene Naivität … und wieder mal die Erfahrung das wenn ich meine Mauer ein wenig öffne, doch nur Verletzungen erfahre. Und jetzt sind sie eingedrungen die schmerzhaften Erkenntnisse. Also schnell die Tür zu und ich muss schauen wie ich das alles wieder aufräume, verpacke und irgendwie den Schmerz ertragen kann.

Bitte lass mich nicht los

Jetzt in diesen Moment wo ich mich Dir so nah fühle, würde ich dir am liebsten alles erzählen. Ja ich habe einen Fehler gemacht, ich weiß ich bin nicht perfekt und ich weiß, Du liebst mich genau deshalb. Seitdem ich aus der Klinik zurück bin, scheint nur mein Körper zuhause anzukommen, aber meine Seele versteckt sich. Nicht nur vor Dir, auch ich finde mich gerade selbst nicht. Aber in diesem Moment, spüre ich mich und ich würde am liebsten alles sagen… aber ich bleibe stumm, weil die Gefühle so stark werden, das ich Angst habe, auseinander zu brechen, wenn ich es ausspreche.

Bitte lieb mich weiter… gib uns niemals auf, denn ich brauche Dich und Deine Wärme und Deine Nähe! Ich liebe Dich!